Barmherzige Brüder Eisenstadt – seit 1760
Am 20. Februar 1760 unterzeichnete Fürst Paul II. Anton Esterházy den Stiftungsbrief für die Apotheke, die Kirche und das Hospital. Nach Gegenzeichnung durch Kaiserin Maria Theresia erfolgte die feierliche Übergabe am 13. Juni 1760.
Das kleine Hospital hatte in dieser Zeit acht Betten. Es blieb bis in die 30er Jahre des 20. Jahrhunderts ein kleines Krankenhaus, wobei in den 1930iger Jahren verschiedene bauliche Maßnahmen umgesetzt wurden.
1938 wurde das Krankenhaus von den Nationalsozialisten enteignet.
1939 wurde dem Krankenhaus das Öffentlichkeitsrecht verliehen und die alten Besitzverhältnisse wurden wieder hergestellt d.h. das Krankenhaus kam wieder in den Besitz des Ordens der Barmherzigen Brüder, allerdings mit Einschränkungen.

Mit Ende des 2. Weltkrieges war das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Eisenstadt die einzige medizinische Versorgungsstelle für das nördliche und mittlere Burgenland.
Ab 1945 begann der Aufschwung des Krankenhauses in der Esterházystraße.
Beginnend mit dem Jahr 1959 wurden verschiedene neue Abteilungen im Krankenhaus geschaffen.
- 1959: Gründung der HNO-Abteilung
- 1965: Gründung der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe
- 1976: Gründung der Abteilung für Kinderheilkunde
1980 wurde das Krankenhaus zum Schwerpunktkrankenhaus für das nördliche Burgenland erklärt und die systemisierte Bettenzahl mit 470 festgelegt.
1980 wurde der erste Kooperationsvertrag mit dem Land Burgenland abgeschlossen.
1982 nahm die Unfallambulanz in Frauenkirchen den Betrieb auf.
In den Jahren 1994 bis 1998 wurde der sogenannte Jubiläumsbau errichtet.
Im Mai 1996 übersiedelten die Konvente der Brüder und der Schwestern ins Spitzerhaus. Die frei gewordenen Räumlichkeiten wurden in die Umstrukturierung des Krankenhauses einbezogen.
2003 entstand der Fachschwerpunkt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie.
2006 wurde die Versorgungsregion Ost für die Akutversorgung des Myocardinfarktes als Kooperation der Krankenhäuser Wiener Neustadt, Mödling und Eisenstadt gegründet.
2006 wurde der Fachschwerpunkt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie in eine Vollabteilung umgewandelt.
2007 wurde die Sozialpsychiatrische Abteilung installiert.
2008 wurde der bestehende Kooperationsvertrag adaptiert und an die neuen Begebenheiten angepasst.
2009 wurde das neue Parkdeck mit rund 600 Stellplätzen errichtet.
2010 wurde das 250jährige Bestandsjubiläum gefeiert und im gleichen Jahr war Baubeginn für den sogenannten „Zubau Nord“.
2012 soll der Zubau Nord besiedelt werden und es wird eine neue Abteilung – eine Neurologie inkl. Stroke Unit (Spezialabteilung für die Behandlung von Schlaganfallpatienten) – installiert werden.
2014/2015 sollen die derzeit laufenden baulichen Maßnahmen abgeschlossen sein.